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	<title>Haus Neudorf - Forum für Gemeinschaft in Europa</title>
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		<title>Ein Sommer in Neudorf – ein Weg in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 07:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weg, der aus Neudorf und nach dem Stiernsee f&#228;hrt, streift die von Rosen gedeckte Mauer von Haus Neudorf. Die Freitreppe geht in Richtung See, und wendet sich der Zukunft entgegen. Das Haus stellt f&#252;r mich einen Abschnitt auf meinen Lebensweg dar. Die Freitreppen sind der beste Treffpunkt. Als ich hier ankam, dachte ich nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weg, der aus Neudorf und nach dem Stiernsee f&#228;hrt, streift die von Rosen gedeckte Mauer von Haus Neudorf. Die Freitreppe geht in Richtung See, und wendet sich der Zukunft entgegen. Das Haus stellt f&#252;r mich einen Abschnitt auf meinen Lebensweg dar. Die Freitreppen sind der beste Treffpunkt. </p>
<p>Als ich hier ankam, dachte ich nicht, dass mich die Zeit &#252;berraschen wird. Gerade aus Paris gekommen, wo die Menschen sich in Anz&#252;gen den ganzen Tag besch&#228;ftigen, finde ich mich jetzt im Gr&#252;nen. Die Natur fordert ihr Recht zur&#252;ck. Aber in dieser H&#252;gellandschaft hat man unerwartete Begegnungen: Einwohner von der ehemaligen DDR, die viele au&#223;erordentliche Geschichte &#252;ber die deutsch-polnische Grenze erz&#228;hlen, Percussionisten, die drau&#223;en Marimbaphon in einem modernisierten Hof spielen, oder auch zuf&#228;llige Besucher. </p>
<p>Ich war im Fr&#252;jahr einer Anfrage nach &#220;bersetzungshilfe f&#252;r ein Seminar in dem Zentrum von ATD-Vierte Welt in Pierrelaye nachgekommen, und ich habe mich  entschieden, mich weiter f&#252;r die Solidarit&#228;t in der internationalen Gesellschaft zu verpflichten. Da bin ich in Haus Neudorf f&#252;r diesen Sommer, um den Gruppen von jungen Polen, Deutschen, Russen, und Franzosen in ihre &#220;berlegung &#252;ber &#8220;Tr&#228;ume der Jugend f&#252;r eine bessere Welt&#8221; zu begleiten.<br />
Die Zukunft von Europa wird st&#228;ndig gebaut und das ist der Dialog zwischen den Generationen, der meine Umsetzung f&#252;r mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit motiviert. Das ist zum Beispiel die Kraft, die meine Gro&#223;eltern gefunden haben, als sie zwischen einem kleinen Dorf von Normandie in Frankreich und einem kleinen Dorf von Benin eine Partnerschaft gegr&#252;ndet haben; das ist Beziehungen zwischen Leuten, die sehr unterschiedlich sind, zu schaffen.</p>
<p>Cécile Lobut</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Un été à Neudorf – un chemin vers l´avenir</p>
<p>La route pavée qui vient du village de Neudorf et conduit au lac Stiernsee frôle le mur de rosiers de Haus Neudorf. Le perron, donnant vers le lac, est tourné vers l&#8217;avant. La maison marque pour moi une étape sur le chemin de la vie. Le perron, c&#8217;est le meilleur point de rencontre. &#8220;Peron&#8221; en polonais, c&#8217;est aussi le quai du train, où l&#8217;on descend et monte sans cesse pour évoluer vers d&#8217;autres contrées. </p>
<p>En arrivant à Neudorf, je ne m&#8217;attendais pas à surprendre le temps. Venue tout droit de Paris La Defense, où les hommes de papiers s&#8217;affairent toute la journée, je me retrouve nez-à-nez à un îlot de verdure, la nature reprend ses droits.<br />
Mais dans ce désert de collines, on fait des rencontres inattendues : des habitants de l&#8217;ex RDA qui ont des tas d&#8217;histoires extraordinaires sur la frontière germano-polonaise, des percussionnistes qui viennent jouer du marimbaphone en plein air dans une ancienne ferme modernisée, ou encore des visiteurs passagers.  </p>
<p>En répondant d&#8217;abord à une demande d&#8217;aide à la traduction pour un séminaire  au centre ATD-Quart Monde de Pierrelaye, j&#8217;ai voulu continuer à m&#8217;engager pour la solidarité dans la société internationale. Me voilà donc à Haus Neudorf cet été pour accompagner les groupes de jeunes Polonais, Allemands, Russes, et Français dans leur réflexion sur le thème &#8220;rêves de jeunes pour un monde meilleur&#8221;.<br />
L&#8217;avenir de l&#8217;Europe est à construire dans la continuité et c&#8217;est le dialogue entre les générations qui motive mon engagement pour plus de justice et d&#8217;humanité. C&#8217;est par exemple l&#8217;énergie qu&#8217;ont trouvée mes grands-parents en jumelant un petit village de Normandie à un village du Bénin, en liant des personnes qui n&#8217;avaient a priori rien en commun. </p>
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		<title>Sommer in der Uckermark</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 17:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Internationale Sommertreffen in Haus Neudorf e.V. / Brandenburg vom 11. bis 25. Juli 2010 f&#252;r Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 28 Jahren aus Deutschland, Frankreich, Polen Radio / Medien-Werkstatt (1. Woche) / Skulptur-Werkstatt (2. Woche) Programm herunterladen, PDF 70 kB 24. Juli ganzt&#228;giges Treffen mit dem bolivianischen Botschafter S. E. Herr Magne Veliz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Internationale Sommertreffen in Haus Neudorf e.V. / Brandenburg</strong><br />
<strong>vom 11. bis 25. Juli 2010</strong></p>
<p>f&#252;r Jugendliche und junge Erwachsene von 16 bis 28 Jahren aus Deutschland, Frankreich, Polen<br />
Radio / Medien-Werkstatt (1. Woche) / Skulptur-Werkstatt (2. Woche)</p>
<p><a href="http://hausneudorf.de/wp-content/uploads/2010/06/Programm-Jugendbegegnung-2010.pdf">Programm herunterladen, PDF 70 kB</a></p>
<p><strong>24. Juli</strong> ganzt&#228;giges Treffen mit dem bolivianischen Botschafter S. E. Herr Magne Veliz zu „1o Gebote um die Menschheit und die Mutter Erde zu retten“</p>
<p><strong>vom 1.  bis 15. August 2010</strong><br />
f&#252;r Jugendliche und junge Erwachsene von 15 bis 28 Jahren aus Deutschland, Frankreich, Polen und Russland<br />
Werkstatt „Waldweg – Land Art“ (1. Woche), Tanz-Workshop</p>
<p>Thema: Zum Europ&#228;ischen Jahr gegen Armut und Ausgrenzung 2010 wollen wir uns &#252;ber die unterschiedlichen Lebensumst&#228;nde und Lebensbedingungen in den verschiedenen L&#228;ndern austauschen und gemeinsam nach unseren Tr&#228;umen und W&#252;nschen f&#252;r eine bessere und gerechtere Welt fragen.</p>
<p>Wir wollen kreativ einen Beitrag f&#252;r ein internationales Jugendtreffen von ATD Quart Monde am 17. Oktober in Br&#252;ssel ausgehend von den pers&#246;nlichen Erfahrungen der Teilnehmenden mit k&#252;nstlerisch-kreativen erarbeiten.</p>
<p>Teil der Treffen sind in eine ganzt&#228;gige Fahrt  nach Berlin, Ausfl&#252;ge in das benachbarte Polen und das Kennen lernen der Umgebung.</p>
<p>Zur Vorbereitung setzt euch auch bitte mit der Situation als Jugendliche und eurer Lebenswelt auseinander, bringt Lieder, Texte, Fotos, Zeitungsartikel, Filme und anderes mit.</p>
<p><a href="http://hausneudorf.de/wp-content/uploads/2010/06/Programm-Sommercampus-2010.pdf">Programm herunterladen, PDF 70kB</a></p>
<p>Teilnehmerbeitrag: je 50,00 € (inkl. Unterkunft, Verpflegung und Ausfl&#252;ge)</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Haus Neudorf e.V. &#8211; Forum f&#252;r Gemeinschaft in Europa &#8211; liegt im Norden von Brandenburg in der Uckermark, einer sehr sch&#246;nen, l&#228;ndlichen Gegend. Das Haus liegt  in der N&#228;he eines Sees.</p>
<p>Zusammenarbeit mit Mission Local Intercommunal des Bords de Marne / Le Perreux (Frankreich) und Motyka / Torun (Polen)</p>
<p>Die Jugendbegegnungen werden durch das Deutsch- Franz&#246;sische Jugendwerk gef&#246;rdert.</p>
<p>N&#228;here Informationen und Anmeldung bei Marina  Wieland unter</p>
<p>Haus Neudorf e.V.<br />
Neudorf<br />
917268 Gerswalde – Friedenfelde<br />
Tel. 039887 / 696690<br />
atd.hausneudorf@t-online.de</p>
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		<title>„Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am franz&#246;sisch – polnisch – deutschen Projekt zu „Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“ Soziale und Sozialp&#228;dagogische Arbeit auf neuen Wegen der Armutsbek&#228;mpfung Seit dem Auftakt letzten Oktober im Haus Neudorf hat unser Projekt zwei Etappen, in Warschau und Paris, hinter sich gebracht. Um die Schlussveranstaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am franz&#246;sisch – polnisch – deutschen Projekt zu „Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“<br />
Soziale und Sozialp&#228;dagogische Arbeit auf neuen Wegen der Armutsbek&#228;mpfung</p>
<p>Seit dem Auftakt letzten Oktober im Haus Neudorf hat unser Projekt zwei Etappen, in Warschau und Paris, hinter sich gebracht. Um die Schlussveranstaltung vom 11.-15. Oktober in den Uckerm&#228;rkische B&#252;hnen Schwedt/Oder vorzubereiten, laden wir nochmals zu einer Begegnung am Freitag 4. Juni von 9-15 Uhr.</p>
<p>Sie soll zwei Fragen bearbeiten:</p>
<p>Empfang von ca 100 G&#228;sten aus Frankreich, Polen, Brandenburg, studierenden und aus&#252;benden, Sozialarbeitern bzw –p&#228;dagogen, im Oktober. Welche Projekte, Ans&#228;tze, Netzwerke in der Region wollen wir zeigen? &#220;ber welche Themen wollen wir Austausch suchen und anbieten?</p>
<p>Botschaft aus der Uckermark in das Land Brandenburg und nach Europa: die Uckermark ist ein Beispiel f&#252;r viele Regionen in Europa, die vor gleichen Herausforderungen stehen: welche Anforderungen an Armutsbek&#228;mpfung?</p>
<p>Die Projektteilnehmer werden von ihren bisherigen Erfahrungen berichten. F&#252;r den Impuls konnten wir einen Mann der Praxis gewinnen im doppelten Sinn. Dr. Klaus Burghard war 27 Jahre lang niedergelassenener Arzt in Berlin-Wedding. Er ist stellvertretender Bundesarzt des DRK. „Auf die St&#228;rken der Menschen setzen“ ist sein Motto aus medizinischer wie aus sozialp&#228;dagogischer Sicht. Es regt zur Innovation an.</p>
<p>Wir erwarten auch die Beteiligung von Vertretern von Projekten der Armutsbek&#228;mpfung aus anderen Landkreisen in Brandenburg. Wir d&#252;rfen noch darauf hinweisen, dass das gesamte Projekt unter der Schirmherrschaft des Ministerpr&#228;sidenten des Landes Brandenburg steht.</p>
<p>Im Namen der Initiatoren freue ich mich auf Ihre Mitarbeit<br />
Mascha Join-Lambert<br />
Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Haus Neudorf e.V.</p>
<p><a href="http://hausneudorf.de/wp-content/uploads/2010/06/Tagesordnung.pdf">Download Tagesordnung 80 KB</a></p>
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		<title>Gift und Geist</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 07:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#214;l l&#228;uft und l&#228;uft und l&#228;uft. Worte und Zahlen &#252;berholen sich, schillern, laufen und laufen. Um die Wette zerst&#246;rt man die physische Substanz unserer Erde und die Substanz des Vertrauens unter ihren Bewohnern. Welches &#220;bel wirkt verheerender? Wir aber wollen leben! Unter den Br&#252;cken von Manila trotzen Familien dem Wasser und der Bodenspekulation ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#214;l l&#228;uft und l&#228;uft und l&#228;uft. Worte und Zahlen &#252;berholen sich, schillern, laufen und laufen.</p>
<p>Um die Wette zerst&#246;rt man die physische Substanz unserer Erde und die Substanz des Vertrauens unter ihren Bewohnern. Welches &#220;bel wirkt verheerender?</p>
<p>Wir aber wollen leben!</p>
<p>Unter den Br&#252;cken von Manila trotzen Familien dem Wasser und der Bodenspekulation ein Leben ab in gegenseitiger Hilfe; die Haitianer wie so Viele anderswo ertrotzen sich das Recht auf Zeit: Zeit zu trauern,<br />
Zeit, sich untereinander zu organisieren.</p>
<p>Ist das der Instinkt des &#220;berlebens – oder „weht der Geist“, wie man sagt, unter den Menschen?</p>
<p>Dieser Tage, in Erinnerung an das Kriegsende, erz&#228;hlte ein belgische Frau, da&#223; ein deutscher Soldat ihr als Kind Bonbons angeboten hatte. Da sie ablehnte, habe er sie fast angefleht und auf seine eigenen Kinder verwiesen.  Aber f&#252;r sie war er Besatzungsmacht, nat&#252;rlich. Jedoch vergass sie die Episode nicht und engagierte sich sp&#228;ter in einem Vers&#246;hnungswerk.</p>
<p>Das Gift der Macht, der L&#252;ge, des Zweifels &#8211; es l&#228;uft, l&#228;uft, und l&#228;uft. Aber die Lebenswut der Menschen n&#228;hrt sich auch vom Verlangen nach Menschlichkeit. Es entdeckt sich manchmal als Hoffnung. Aus den Tiefen  sch&#246;pft es Vertrauen. Dieses quillt auch, und quillt und quillt.</p>
<p>Daran erkennen wir Menschen uns gegenseitig. Darin sprechen wir die gleiche Sprache.</p>
<p>Frohe Pfingstzeit w&#252;nscht</p>
<p>Mascha Join-Lambert</p>
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