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	<title>Haus Neudorf - Forum für Gemeinschaft in Europa</title>
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		<title>Europ&#228;isches Jahr zur Armutsbek&#228;mpfung</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 18:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr zum Freuen!
Herz und Schwung sollte das Europ&#228;ische Jahr zur  Bek&#228;mpfung von Armut und Ausgrenzung zeitigen.
Ich wei&#223; es, Armut ist ein Wort, das wir alle fliehen m&#246;chten. Es droht mit Mangel, L&#228;rm, Schmutz, Gewalt, Krankheit und Einsamkeit inmitten der Menschen. Armut steht f&#252;r ein Gef&#252;hl von Ausweglosigkeit, f&#252;r  das Empfinden von Ungerechtigkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr zum Freuen!</p>
<p>Herz und Schwung sollte das Europ&#228;ische Jahr zur  Bek&#228;mpfung von Armut und Ausgrenzung zeitigen.</p>
<p>Ich wei&#223; es, Armut ist ein Wort, das wir alle fliehen m&#246;chten. Es droht mit Mangel, L&#228;rm, Schmutz, Gewalt, Krankheit und Einsamkeit inmitten der Menschen. Armut steht f&#252;r ein Gef&#252;hl von Ausweglosigkeit, f&#252;r  das Empfinden von Ungerechtigkeit, &#220;bervorteilung, Bevormundung.</p>
<p>Sicher, Armut steht f&#252;r tausend Probleme. Armut in Europa birgt eine Summe von Herausforderungen f&#252;r die Institutionen und die B&#252;rgerInnen. St&#228;ndig fordert sie die Diskussion zum  Verst&#228;ndnis von Menschenrechten. </p>
<p>K&#246;nnte sich in diesen Herausforderungen neben den Problemen, die zu l&#246;sen sind, auch ein Leben, das es gemeinsam zu leben gilt, erschliessen?  </p>
<p>Menschen mit Erfahrung von Armut suchen Wertsch&#228;tzung. Sie suchen Zuspruch und Freundschaft. Wenn sie diese finden, dann bringen sie auch ihre Freude am Leben und ihre Kr&#228;fte positiv ein. Vereine, Verb&#228;nde, politische Parteien, Gewerkschaften und christliche Gemeinden, Sozialarbeiter und Beh&#246;rden – sie alle k&#246;nnten von der Lebenserfahrung dieser Mitb&#252;rgerInnen profitieren. Menschen k&#246;nnten miteinander Leben  erleben – als K&#252;nstler, als Christen, als Eltern, als gesellschaftlich Engagierte, ….in allen Bereichen.</p>
<p>Es gibt Menschen, die Br&#252;cken bauen, damit solche Gemeinsamkeiten m&#246;glich werden.  Ehrenamtlich oder hauptberuflich, manchmal jahrzehntelang. Auch diesen Menschen sollte das Armutsjahr geh&#246;ren, auch sie brauchen Zuspruch, Wertsch&#228;tzung, Freundschaft.</p>
<p>Deshalb:  wir wollen fr&#246;hlich mit der Armut k&#228;mpfen, gemeinsam. Wer unter ihr leidet, soll erfahren, dass Andere sich mit ihm sorgen. Allein das ist ein Fest wert –  ein fester Wert dazu.</p>
<p>Mascha Join-Lambert</p>
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		<title>ASSE  und ASSI</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[OFFENSICHTLICH OHNE weiteres Nachdenken wurde schwach- und mittelradioaktiver Atomm&#252;ll seit den 1980-er Jahren im nieders&#228;chsischen Bergwerk „Asse“ gelagert. Man setzte auf technische Innovationen. Heute werden die Konsequenzen als nicht tragbar erkannt. Man stellt sich ihnen mit einem weltweit einmaligen Projekt. 100 000 F&#228;sser sollen heraus geholt, „gr&#252;ndlich gepr&#252;ft“, in eine neue Lagerung &#252;berf&#252;hrt werden. 10 Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>OFFENSICHTLICH OHNE weiteres Nachdenken wurde schwach- und mittelradioaktiver Atomm&#252;ll seit den 1980-er Jahren im nieders&#228;chsischen Bergwerk „Asse“ gelagert. Man setzte auf technische Innovationen. Heute werden die Konsequenzen als nicht tragbar erkannt. Man stellt sich ihnen mit einem weltweit einmaligen Projekt. 100 000 F&#228;sser sollen heraus geholt, „gr&#252;ndlich gepr&#252;ft“, in eine neue Lagerung &#252;berf&#252;hrt werden. 10 Jahre wird dies dauern. Die Atomindustrie soll und wird sich an den Kosten beteiligen, wenn es nach der Bundesforschungsministerin geht.</p>
<p>Ein Bild im Vergleich dr&#228;ngt sich mir auf.</p>
<p>OFFENSICHTLICH OHNE weiteres Nachdenken wurden in Europa seit den 1980-er Jahren Besch&#228;ftigte als „Arbeitsmarktm&#252;ll“ entlassen. Ein paar Querulanten, darunter ATD-Quart Monde, wiesen auf die Konsequenzen (1) hin.  Man hoffte dagegen auf Wachstum und Innovation. Diese Hoffnung wich der Akzeptanz einer hohen Sockelarbeitslosigkeit.<br />
Es dauerte auch drei&#223;ig Jahre, bis deren langfristige Sozialkosten als wissenschaftliche sowie durch Erfahrungswissen belegte Werte als nicht tragbar erkannt wurden: gesundheitliche Sch&#228;den physischer und psychischer Art, Zerfall famili&#228;rer Bindungen, Bildungsverfall in der Kindergeneration. Und Leiden, wie vielleicht auch einmal bemerkt werden darf! Denn zum Schaden kam der Spott: ein „Assi“ zu sein, bedeutet den sozialen Tod.<br />
In Deutschland, und hier besonders, aber nicht nur, in den &#246;stlichen Bundesl&#228;ndern, wurde unter gering qualifizierten MitarbeiterInnen bei einem schwachen Arbeitsangebot sozialer Abstieg hingenommen.</p>
<p>Wer will hier „gr&#252;ndlich pr&#252;fen“? Wer hunderttausendfacher sozialer Verwahrlosung nachgehen? Wer den Preis zur gesellschaftlichen Wiedergewinnung dieser B&#252;rgerInnen und B&#252;rger und ihrer nun auch Eltern werdenden Kinder zahlen?</p>
<p>Wer holt die „Assis“ raus?</p>
<p>Ich bitte um Verzeihung, wenn Sie diesen Vergleich geschmacklos finden.  Jedoch: der Umgang mit Natur und Mensch ist unteilbar.</p>
<p>Ihre<br />
Mascha Join-Lambert</p>
<p>(1) 1987, Paris, Conseil Economique et Social, Erster Armutsbericht in Frankreich und Europa. Gezeichnet von Joseph Wresinski.</p>
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		<title>In Berlin ein Parlament der Menschlichkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 11:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstag 10. Dezember 2009, 10.30 Uhr
Passionskirche am Marheinekeplatz, Kreuzberg
Einhundertundsechzig Sozialp&#228;dagogen und Sozialarbeiter, studierende und aus&#252;bende, aus Belgien, Frankreich, Deutschland und Polen besprachen sich k&#252;rzlich f&#252;nf Tage lang in Warschau. „Kann soziale Begleitung zur Bek&#228;mpfung  von Armut und Ausgrenzung beitragen? Sind Menschen, die diese Berufe aus&#252;ben „Aschenputtel“ oder Vorhut einer neuen Bewegung in der Gesellschaft? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag 10. Dezember 2009, 10.30 Uhr<br />
Passionskirche am Marheinekeplatz, Kreuzberg</p>
<p>Einhundertundsechzig Sozialp&#228;dagogen und Sozialarbeiter, studierende und aus&#252;bende, aus Belgien, Frankreich, Deutschland und Polen besprachen sich k&#252;rzlich f&#252;nf Tage lang in Warschau. „Kann soziale Begleitung zur Bek&#228;mpfung  von Armut und Ausgrenzung beitragen? Sind Menschen, die diese Berufe aus&#252;ben „Aschenputtel“ oder Vorhut einer neuen Bewegung in der Gesellschaft? (1)</p>
<p>M&#252;ssen Sozialarbeiter und –p&#228;dagogen den Vorgaben zur fr&#252;hen Signalisierung von Gef&#228;hrdung des Kindeswohls so folgen, dass sie sich als Spitzel von Familien f&#252;hlen?  St&#228;rkt  diese Tendenz das Vertrauen von Familien, die sich unsicher wissen? Ist sie zielf&#252;hrend beim Schutz von Kindern? </p>
<p>„Bitte, hilf mir nicht!“ lautet ein noch nicht auf deutsch &#252;bersetztes Buch von Guy Hardy aus L&#252;ttich vom Verein „Icy-Même“. (2) Der erfahrene Familientherapeut geht dabei auf Wege und Irrwege sozialer Begleitung und Kontrolle ein. Aus Frankreich wurde von einer Familie erz&#228;hlt, deren „wilde“ Versuche, ihre Kinder aus angeordneten Pflegemassnahmen zu holen, um als Familie zusammenzubleiben –  die Mutter lebte selber als Kind in Heimen  &#8211;  mit Gef&#228;ngnis bestraft wurden. Die neuesten franz&#246;sischen Vorgaben zum Kinderschutz setzen als Priorit&#228;t, den Widerstand von Eltern zu brechen, die mit den ihnen zur Verf&#252;gung stehenden Mitteln, oft ebenso hilflos wie ihr Leben, sich dem widersetzen, was Andere f&#252;r sie vorgeben. </p>
<p>Ist das wirklich, was wir wollen? Wie kann aus dem Gegeneinander ein Miteinander von Energien werden?  Diesen Fragen stellt sich das Projekt, das Haus Neudorf gemeinsam mit einem beim Europarat angesiedelten Verein von Sozialp&#228;dagogen eur-cef sowie mit ATD-Polska  eingeleitet hat und das von Warschau noch nach Paris und Brandenburg gehen wird.</p>
<p>Aber wir wollen uns nicht nur an die sozialen Berufe wenden. Wir wollen auch auf neuen Wegen Mitb&#252;rgerInnen mit Lebenserfahrung  von sozialer Ausgrenzung und Verarmung in die Sprachf&#228;higkeit begleiten – und  der &#214;ffentlichkeit und Politik die Ohren f&#252;r ihre Sprache &#246;ffnen.</p>
<p>Daf&#252;r haben wir am Internationalen Armutstag in Berlin das „Parlament der Menschlichkeit“ gegr&#252;ndet (3). Seine erste Sitzung wird am 10. Dezember stattfinden, &#252;brigens UNO-Tag der Menschenrechte. Weitere Sitzungen werden Ende Februar, Ende April und Ende Juni 2010 in jeweils anderen sozialen Brennpunkten in Berlin gehalten. </p>
<p>Die Themen des Parlamentes der Menschlichkeit gleichen wir mit den Tagesordnungen der Aussch&#252;sse des Deutschen Bundestages ab. Zu allen Themen haben auch B&#252;rgerInnen mit Armutserfahrung etwas nachzudenken, abzuw&#228;gen, einzubringen. Die Ergebnisse werden wir den Aussch&#252;ssen  mitteilen – und Austausch suchen.</p>
<p>Gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Heilig-Kreuz-Passion in Berlin l&#228;dt Haus Neudorf  Sie herzlich ein, diese neuen Schritte zu lebendiger Demokratie mit uns zu wagen. </p>
<p>Ich bin gespannt – Ihre Mascha Join-Lambert</p>
<p>(1) Ein trilaterales Projekt zum EU-Jahr der Armutsbek&#228;mpfung unter der Schirmherrschaft des Marszall der Region Mazovie, Polen, und des Ministerpr&#228;sidenten des Landes Brandenburg; www.innov.2010.eu<br />
(2) Guy Hardy, „S’il te plaît ne m’aide pas“, Liège 2009, Belgien<br />
(3) Siehe « 17. Oktober »</p>
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		<title>Die Mauer zum Umfallen „Aktion Dominostein“</title>
		<link>http://hausneudorf.de/die-mauer-zum-umfallen-aktion-dominostein/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 15:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 09. November 2009 wird vor dem Brandenburger Tor eine Berliner Mauer aus 1.000 Dominos aufgebaut werden – und umfallen. (www.mauerfall09.de/AktionDominosteine)
Einer dieser Dominosteine wurde hier in der Uckermark gestaltet und bemalt.
Vom 18. Juli bis 01. August 2009 fand in Haus Neudorf eine Internationale Bausteinzeit zum Thema:  „20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Zukunft?!“ statt.

In dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 09. November 2009 wird vor dem Brandenburger Tor eine Berliner Mauer aus 1.000 Dominos aufgebaut werden – und umfallen. (<a title="http://www.mauerfall09.de/dominoaktion/" href="http://www.mauerfall09.de/dominoaktion/">www.mauerfall09.de/AktionDominosteine</a>)</p>
<p>Einer dieser Dominosteine wurde hier in der Uckermark gestaltet und bemalt.</p>
<p>Vom 18. Juli bis 01. August 2009 fand in Haus Neudorf eine Internationale Bausteinzeit zum Thema:  „20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Zukunft?!“ statt.</p>
<p><a href="http://hausneudorf.de/wp-content/uploads/2009/10/mauerstein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-344" title="mauerstein" src="http://hausneudorf.de/wp-content/uploads/2009/10/mauerstein.jpg" alt="mauerstein" width="400" height="392" /></a></p>
<p>In dieser Zeit wurde die „Aktion Dominostein“ von jungen Polen, Engl&#228;ndern, Franzosen und Deutschen, sowie Jugendlichen mit Migrationshintergrund umgesetzt. Begleitend dazu besch&#228;ftigten sich die Jugendlichen mit der Geschichte rund um den Mauerfall. Mit Hilfe von Filmvortr&#228;gen und Gespr&#228;chen bekamen die jungen Menschen einen guten Einblick in die Epoche, die f&#252;r ihre Eltern einen enormen Umbruch mit sich brachte.</p>
<p>Alle Teilnehmer des Projektes haben dann am 09. November 2009 die M&#246;glichkeit, „ihren“ Dominostein nach Berlin zu begleiten.</p>
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