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	<title>Haus Neudorf - Forum für Gemeinschaft in Europa</title>
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		<title>EDITORIAL</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 10:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; „Sie ignorieren uns“ &#160; &#160; &#160; „Gemeinsam haben wir entdeckt, dass Menschen in Armut, unter der st&#228;ndigen Bedrohung durch Gewalt, durch Hunger, eine eigene Art zu denken und zu handeln entwickeln. Der Zwang des &#220;berlebens und Widerstehens pr&#228;gt ihre Moral. Sie erschlie&#223;t sich nicht ohne weiteres dem, der solchen Druck nicht kennt. Leichtfertig wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span><br />
</span></p>
<div style="text-align: -webkit-auto;"><span style="font-family: 'Franklin Gothic Medium', sans-serif;"><strong><br />
</strong></span></div>
<p style="text-align: center;">
<p>&nbsp;</p>
<p>„Sie ignorieren uns“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„Gemeinsam haben wir entdeckt, dass Menschen in Armut, unter der st&#228;ndigen Bedrohung durch Gewalt, durch Hunger, eine eigene Art zu denken und zu handeln entwickeln. Der Zwang des &#220;berlebens und Widerstehens pr&#228;gt ihre Moral. Sie erschlie&#223;t sich nicht ohne weiteres dem, der solchen Druck nicht kennt. Leichtfertig wird er von der „Resignation“, ja von der „Apathie“ der Armen sprechen, wenn nicht von ihrer Verweigerung, mitzuwirken. Sehen wir denn nicht, wie erniedrigend es ist, betteln zu gehen oder Vater oder Sohn zum Betteln zu schicken? Ist es so schwer einzusehen, dass Menschen in Armut wenig bis nichts in den H&#228;nden halten, um sich aus eigener Kraft zu befreien? Entwicklungsstrategien, wo auch immer, werden ihnen aufgest&#252;lpt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Und das bei so viel gutem Willen und wachsender Entschlossenheit vieler, sich zu engagieren – f&#252;r den Frieden, gegen den Hunger, gegen die Ungerechtigkeit und die Armut! Aber wie ein Hemmschuh stellt sich die Angst vor der Armut dazwischen. Es ist, als mache diese sprachlos und blind f&#252;r die Hoffnungen und die Gesten des Widerstands, f&#252;r die Logik und das Denken derer, die unter ihr leiden.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Frieden gibt es nur, wenn Menschen als Friedensstifter wirken. Deshalb ist es unsere Aufgabe, Kommunikation und N&#228;he unter den Menschen wachsen zu lassen. Solche N&#228;he muss der Hoffnung und Sehnsucht jeder, die in gr&#246;&#223;ter Armut gefangen sind, Raum zur Entfaltung schenken. Einen Raum, in dem sie mitdenken k&#246;nnen, mitwirken als Partner auf dem Weg zu Ver&#228;nderungen und Frieden.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Zeilen wurden von Joseph Wresinski im Jahr 1983 niedergeschrieben. Sie haben auch im Jahr 2012 nichts an ihrer Aktualit&#228;t verloren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichen Dank allen, die auf unseren Jahresbrief, der Ende des Jahres in Ihrem Briefkasten lag, bereits mit einer Spende geantwortet  haben oder noch antworten werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heidi Peter/Volont&#228;r ATD Vierte Welt in Deutschland e. V.</p>
<p><span style="font-family: Franklin Gothic Medium,sans-serif;"><br />
</span></p>
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		<title>Integration: Wer wen?</title>
		<link>http://hausneudorf.de/integration-wer-wen/</link>
		<comments>http://hausneudorf.de/integration-wer-wen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 15:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Integration in aller Munde: Ja, es stimme, nur ein kleiner Teil der Sch&#252;ler mit ausl&#228;ndischen Wurzen schaffe den Abschluss nicht, bliebe au&#223;en vor und grenze sich schliesslich selber aus. Ja, es stimme, Integration sei nicht nur ein Ausl&#228;nderproblem, sondern ein soziales Problem. Sogar unser Innenminister formuliert es jetzt so. Und vermeidet das Wort „Unterschicht“, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Integration in aller Munde:</p>
<p>Ja, es stimme, nur ein kleiner Teil der Sch&#252;ler mit ausl&#228;ndischen Wurzen schaffe den Abschluss nicht, bliebe au&#223;en vor und grenze sich schliesslich  selber aus.</p>
<p>Ja, es stimme, Integration sei nicht nur ein Ausl&#228;nderproblem, sondern ein soziales Problem.</p>
<p>Sogar unser Innenminister formuliert es jetzt so. Und vermeidet das Wort „Unterschicht“, ein in der Tat abscheuliches Wort. Wer kann sich so benennen und im Spiegel schauen?</p>
<p>Aber dann der laute Ruf: „Eltern, k&#252;mmert euch um eure Kinder!“ – aus Wirtschaft, Schule Politik &#8230; an Eltern jeglicher Couleur, aber eben „bildungsferne“.</p>
<p>Halt! Waren diese Eltern nicht eben noch selber Jugendliche? Wer hat investiert in ihre Chancen? Welche Kita hat freie Kr&#228;fte, die sich heute um diese Eltern k&#252;mmern? Sie anh&#246;ren? Einbinden?</p>
<p>Halt! Sind diese Eltern nicht die geringqualifizierten Arbeitskr&#228;fte? Denen die unausgeglichensten Arbeitszeiten zugeschoben werden, feiertags, sonntags, in Ferien &#8230;?<br />
Die zuletzt Geheuerten, zuerst Gefeuerten? Mobbing und Depressionen inklusive?</p>
<p>Und noch mal halt! H&#228;ngen diese Eltern nicht vielfach von Sozialleistungen ab? Wer k&#252;mmert sich, wenn Leistungen ausgesetzt, &#252;berpr&#252;ft, gestrichen werden – statt einen Sicherheitssockel zum Monatsanfang festzulegen?</p>
<p><strong>Ihre Kinder stellen den einzigen Schutz junger benachteiligter Eltern dar in einer Welt, die sie nicht will.</strong><br />
Wer muss sich um wen k&#252;mmern?</p>
<p>Ihre<br />
Mascha Join-Lambert</p>
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		<title>Ein Sommer in Neudorf – ein Weg in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 07:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weg, der aus Neudorf und nach dem Stiernsee f&#228;hrt, streift die von Rosen gedeckte Mauer von Haus Neudorf. Die Freitreppe geht in Richtung See, und wendet sich der Zukunft entgegen. Das Haus stellt f&#252;r mich einen Abschnitt auf meinen Lebensweg dar. Die Freitreppen sind der beste Treffpunkt. Als ich hier ankam, dachte ich nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weg, der aus Neudorf und nach dem Stiernsee f&#228;hrt, streift die von Rosen gedeckte Mauer von Haus Neudorf. Die Freitreppe geht in Richtung See, und wendet sich der Zukunft entgegen. Das Haus stellt f&#252;r mich einen Abschnitt auf meinen Lebensweg dar. Die Freitreppen sind der beste Treffpunkt. </p>
<p>Als ich hier ankam, dachte ich nicht, dass mich die Zeit &#252;berraschen wird. Gerade aus Paris gekommen, wo die Menschen sich in Anz&#252;gen den ganzen Tag besch&#228;ftigen, finde ich mich jetzt im Gr&#252;nen. Die Natur fordert ihr Recht zur&#252;ck. Aber in dieser H&#252;gellandschaft hat man unerwartete Begegnungen: Einwohner von der ehemaligen DDR, die viele au&#223;erordentliche Geschichte &#252;ber die deutsch-polnische Grenze erz&#228;hlen, Percussionisten, die drau&#223;en Marimbaphon in einem modernisierten Hof spielen, oder auch zuf&#228;llige Besucher. </p>
<p>Ich war im Fr&#252;jahr einer Anfrage nach &#220;bersetzungshilfe f&#252;r ein Seminar in dem Zentrum von ATD-Vierte Welt in Pierrelaye nachgekommen, und ich habe mich  entschieden, mich weiter f&#252;r die Solidarit&#228;t in der internationalen Gesellschaft zu verpflichten. Da bin ich in Haus Neudorf f&#252;r diesen Sommer, um den Gruppen von jungen Polen, Deutschen, Russen, und Franzosen in ihre &#220;berlegung &#252;ber &#8220;Tr&#228;ume der Jugend f&#252;r eine bessere Welt&#8221; zu begleiten.<br />
Die Zukunft von Europa wird st&#228;ndig gebaut und das ist der Dialog zwischen den Generationen, der meine Umsetzung f&#252;r mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit motiviert. Das ist zum Beispiel die Kraft, die meine Gro&#223;eltern gefunden haben, als sie zwischen einem kleinen Dorf von Normandie in Frankreich und einem kleinen Dorf von Benin eine Partnerschaft gegr&#252;ndet haben; das ist Beziehungen zwischen Leuten, die sehr unterschiedlich sind, zu schaffen.</p>
<p>Cécile Lobut</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Un été à Neudorf – un chemin vers l´avenir</p>
<p>La route pavée qui vient du village de Neudorf et conduit au lac Stiernsee frôle le mur de rosiers de Haus Neudorf. Le perron, donnant vers le lac, est tourné vers l&#8217;avant. La maison marque pour moi une étape sur le chemin de la vie. Le perron, c&#8217;est le meilleur point de rencontre. &#8220;Peron&#8221; en polonais, c&#8217;est aussi le quai du train, où l&#8217;on descend et monte sans cesse pour évoluer vers d&#8217;autres contrées. </p>
<p>En arrivant à Neudorf, je ne m&#8217;attendais pas à surprendre le temps. Venue tout droit de Paris La Defense, où les hommes de papiers s&#8217;affairent toute la journée, je me retrouve nez-à-nez à un îlot de verdure, la nature reprend ses droits.<br />
Mais dans ce désert de collines, on fait des rencontres inattendues : des habitants de l&#8217;ex RDA qui ont des tas d&#8217;histoires extraordinaires sur la frontière germano-polonaise, des percussionnistes qui viennent jouer du marimbaphone en plein air dans une ancienne ferme modernisée, ou encore des visiteurs passagers.  </p>
<p>En répondant d&#8217;abord à une demande d&#8217;aide à la traduction pour un séminaire  au centre ATD-Quart Monde de Pierrelaye, j&#8217;ai voulu continuer à m&#8217;engager pour la solidarité dans la société internationale. Me voilà donc à Haus Neudorf cet été pour accompagner les groupes de jeunes Polonais, Allemands, Russes, et Français dans leur réflexion sur le thème &#8220;rêves de jeunes pour un monde meilleur&#8221;.<br />
L&#8217;avenir de l&#8217;Europe est à construire dans la continuité et c&#8217;est le dialogue entre les générations qui motive mon engagement pour plus de justice et d&#8217;humanité. C&#8217;est par exemple l&#8217;énergie qu&#8217;ont trouvée mes grands-parents en jumelant un petit village de Normandie à un village du Bénin, en liant des personnes qui n&#8217;avaient a priori rien en commun. </p>
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		<title>„Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am franz&#246;sisch – polnisch – deutschen Projekt zu „Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“ Soziale und Sozialp&#228;dagogische Arbeit auf neuen Wegen der Armutsbek&#228;mpfung Seit dem Auftakt letzten Oktober im Haus Neudorf hat unser Projekt zwei Etappen, in Warschau und Paris, hinter sich gebracht. Um die Schlussveranstaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am franz&#246;sisch – polnisch – deutschen Projekt zu „Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“<br />
Soziale und Sozialp&#228;dagogische Arbeit auf neuen Wegen der Armutsbek&#228;mpfung</p>
<p>Seit dem Auftakt letzten Oktober im Haus Neudorf hat unser Projekt zwei Etappen, in Warschau und Paris, hinter sich gebracht. Um die Schlussveranstaltung vom 11.-15. Oktober in den Uckerm&#228;rkische B&#252;hnen Schwedt/Oder vorzubereiten, laden wir nochmals zu einer Begegnung am Freitag 4. Juni von 9-15 Uhr.</p>
<p>Sie soll zwei Fragen bearbeiten:</p>
<p>Empfang von ca 100 G&#228;sten aus Frankreich, Polen, Brandenburg, studierenden und aus&#252;benden, Sozialarbeitern bzw –p&#228;dagogen, im Oktober. Welche Projekte, Ans&#228;tze, Netzwerke in der Region wollen wir zeigen? &#220;ber welche Themen wollen wir Austausch suchen und anbieten?</p>
<p>Botschaft aus der Uckermark in das Land Brandenburg und nach Europa: die Uckermark ist ein Beispiel f&#252;r viele Regionen in Europa, die vor gleichen Herausforderungen stehen: welche Anforderungen an Armutsbek&#228;mpfung?</p>
<p>Die Projektteilnehmer werden von ihren bisherigen Erfahrungen berichten. F&#252;r den Impuls konnten wir einen Mann der Praxis gewinnen im doppelten Sinn. Dr. Klaus Burghard war 27 Jahre lang niedergelassenener Arzt in Berlin-Wedding. Er ist stellvertretender Bundesarzt des DRK. „Auf die St&#228;rken der Menschen setzen“ ist sein Motto aus medizinischer wie aus sozialp&#228;dagogischer Sicht. Es regt zur Innovation an.</p>
<p>Wir erwarten auch die Beteiligung von Vertretern von Projekten der Armutsbek&#228;mpfung aus anderen Landkreisen in Brandenburg. Wir d&#252;rfen noch darauf hinweisen, dass das gesamte Projekt unter der Schirmherrschaft des Ministerpr&#228;sidenten des Landes Brandenburg steht.</p>
<p>Im Namen der Initiatoren freue ich mich auf Ihre Mitarbeit<br />
Mascha Join-Lambert<br />
Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Haus Neudorf e.V.</p>
<p><a href="http://hausneudorf.de/wp-content/uploads/2010/06/Tagesordnung.pdf">Download Tagesordnung 80 KB</a></p>
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