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	<title>Haus Neudorf - Forum für Gemeinschaft in Europa</title>
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		<title>Integration: Wer wen?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 15:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Integration in aller Munde: Ja, es stimme, nur ein kleiner Teil der Sch&#252;ler mit ausl&#228;ndischen Wurzen schaffe den Abschluss nicht, bliebe au&#223;en vor und grenze sich schliesslich selber aus. Ja, es stimme, Integration sei nicht nur ein Ausl&#228;nderproblem, sondern ein soziales Problem. Sogar unser Innenminister formuliert es jetzt so. Und vermeidet das Wort „Unterschicht“, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Integration in aller Munde:</p>
<p>Ja, es stimme, nur ein kleiner Teil der Sch&#252;ler mit ausl&#228;ndischen Wurzen schaffe den Abschluss nicht, bliebe au&#223;en vor und grenze sich schliesslich  selber aus.</p>
<p>Ja, es stimme, Integration sei nicht nur ein Ausl&#228;nderproblem, sondern ein soziales Problem.</p>
<p>Sogar unser Innenminister formuliert es jetzt so. Und vermeidet das Wort „Unterschicht“, ein in der Tat abscheuliches Wort. Wer kann sich so benennen und im Spiegel schauen?</p>
<p>Aber dann der laute Ruf: „Eltern, k&#252;mmert euch um eure Kinder!“ – aus Wirtschaft, Schule Politik &#8230; an Eltern jeglicher Couleur, aber eben „bildungsferne“.</p>
<p>Halt! Waren diese Eltern nicht eben noch selber Jugendliche? Wer hat investiert in ihre Chancen? Welche Kita hat freie Kr&#228;fte, die sich heute um diese Eltern k&#252;mmern? Sie anh&#246;ren? Einbinden?</p>
<p>Halt! Sind diese Eltern nicht die geringqualifizierten Arbeitskr&#228;fte? Denen die unausgeglichensten Arbeitszeiten zugeschoben werden, feiertags, sonntags, in Ferien &#8230;?<br />
Die zuletzt Geheuerten, zuerst Gefeuerten? Mobbing und Depressionen inklusive?</p>
<p>Und noch mal halt! H&#228;ngen diese Eltern nicht vielfach von Sozialleistungen ab? Wer k&#252;mmert sich, wenn Leistungen ausgesetzt, &#252;berpr&#252;ft, gestrichen werden – statt einen Sicherheitssockel zum Monatsanfang festzulegen?</p>
<p><strong>Ihre Kinder stellen den einzigen Schutz junger benachteiligter Eltern dar in einer Welt, die sie nicht will.</strong><br />
Wer muss sich um wen k&#252;mmern?</p>
<p>Ihre<br />
Mascha Join-Lambert</p>
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		<title>Ein Sommer in Neudorf – ein Weg in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 07:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Weg, der aus Neudorf und nach dem Stiernsee f&#228;hrt, streift die von Rosen gedeckte Mauer von Haus Neudorf. Die Freitreppe geht in Richtung See, und wendet sich der Zukunft entgegen. Das Haus stellt f&#252;r mich einen Abschnitt auf meinen Lebensweg dar. Die Freitreppen sind der beste Treffpunkt. Als ich hier ankam, dachte ich nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weg, der aus Neudorf und nach dem Stiernsee f&#228;hrt, streift die von Rosen gedeckte Mauer von Haus Neudorf. Die Freitreppe geht in Richtung See, und wendet sich der Zukunft entgegen. Das Haus stellt f&#252;r mich einen Abschnitt auf meinen Lebensweg dar. Die Freitreppen sind der beste Treffpunkt. </p>
<p>Als ich hier ankam, dachte ich nicht, dass mich die Zeit &#252;berraschen wird. Gerade aus Paris gekommen, wo die Menschen sich in Anz&#252;gen den ganzen Tag besch&#228;ftigen, finde ich mich jetzt im Gr&#252;nen. Die Natur fordert ihr Recht zur&#252;ck. Aber in dieser H&#252;gellandschaft hat man unerwartete Begegnungen: Einwohner von der ehemaligen DDR, die viele au&#223;erordentliche Geschichte &#252;ber die deutsch-polnische Grenze erz&#228;hlen, Percussionisten, die drau&#223;en Marimbaphon in einem modernisierten Hof spielen, oder auch zuf&#228;llige Besucher. </p>
<p>Ich war im Fr&#252;jahr einer Anfrage nach &#220;bersetzungshilfe f&#252;r ein Seminar in dem Zentrum von ATD-Vierte Welt in Pierrelaye nachgekommen, und ich habe mich  entschieden, mich weiter f&#252;r die Solidarit&#228;t in der internationalen Gesellschaft zu verpflichten. Da bin ich in Haus Neudorf f&#252;r diesen Sommer, um den Gruppen von jungen Polen, Deutschen, Russen, und Franzosen in ihre &#220;berlegung &#252;ber &#8220;Tr&#228;ume der Jugend f&#252;r eine bessere Welt&#8221; zu begleiten.<br />
Die Zukunft von Europa wird st&#228;ndig gebaut und das ist der Dialog zwischen den Generationen, der meine Umsetzung f&#252;r mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit motiviert. Das ist zum Beispiel die Kraft, die meine Gro&#223;eltern gefunden haben, als sie zwischen einem kleinen Dorf von Normandie in Frankreich und einem kleinen Dorf von Benin eine Partnerschaft gegr&#252;ndet haben; das ist Beziehungen zwischen Leuten, die sehr unterschiedlich sind, zu schaffen.</p>
<p>Cécile Lobut</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Un été à Neudorf – un chemin vers l´avenir</p>
<p>La route pavée qui vient du village de Neudorf et conduit au lac Stiernsee frôle le mur de rosiers de Haus Neudorf. Le perron, donnant vers le lac, est tourné vers l&#8217;avant. La maison marque pour moi une étape sur le chemin de la vie. Le perron, c&#8217;est le meilleur point de rencontre. &#8220;Peron&#8221; en polonais, c&#8217;est aussi le quai du train, où l&#8217;on descend et monte sans cesse pour évoluer vers d&#8217;autres contrées. </p>
<p>En arrivant à Neudorf, je ne m&#8217;attendais pas à surprendre le temps. Venue tout droit de Paris La Defense, où les hommes de papiers s&#8217;affairent toute la journée, je me retrouve nez-à-nez à un îlot de verdure, la nature reprend ses droits.<br />
Mais dans ce désert de collines, on fait des rencontres inattendues : des habitants de l&#8217;ex RDA qui ont des tas d&#8217;histoires extraordinaires sur la frontière germano-polonaise, des percussionnistes qui viennent jouer du marimbaphone en plein air dans une ancienne ferme modernisée, ou encore des visiteurs passagers.  </p>
<p>En répondant d&#8217;abord à une demande d&#8217;aide à la traduction pour un séminaire  au centre ATD-Quart Monde de Pierrelaye, j&#8217;ai voulu continuer à m&#8217;engager pour la solidarité dans la société internationale. Me voilà donc à Haus Neudorf cet été pour accompagner les groupes de jeunes Polonais, Allemands, Russes, et Français dans leur réflexion sur le thème &#8220;rêves de jeunes pour un monde meilleur&#8221;.<br />
L&#8217;avenir de l&#8217;Europe est à construire dans la continuité et c&#8217;est le dialogue entre les générations qui motive mon engagement pour plus de justice et d&#8217;humanité. C&#8217;est par exemple l&#8217;énergie qu&#8217;ont trouvée mes grands-parents en jumelant un petit village de Normandie à un village du Bénin, en liant des personnes qui n&#8217;avaient a priori rien en commun. </p>
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		<title>„Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 09:18:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am franz&#246;sisch – polnisch – deutschen Projekt zu „Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“ Soziale und Sozialp&#228;dagogische Arbeit auf neuen Wegen der Armutsbek&#228;mpfung Seit dem Auftakt letzten Oktober im Haus Neudorf hat unser Projekt zwei Etappen, in Warschau und Paris, hinter sich gebracht. Um die Schlussveranstaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer am franz&#246;sisch – polnisch – deutschen Projekt zu „Aschenputtel oder Vorhut einer neuen sozialen Bewegung?“<br />
Soziale und Sozialp&#228;dagogische Arbeit auf neuen Wegen der Armutsbek&#228;mpfung</p>
<p>Seit dem Auftakt letzten Oktober im Haus Neudorf hat unser Projekt zwei Etappen, in Warschau und Paris, hinter sich gebracht. Um die Schlussveranstaltung vom 11.-15. Oktober in den Uckerm&#228;rkische B&#252;hnen Schwedt/Oder vorzubereiten, laden wir nochmals zu einer Begegnung am Freitag 4. Juni von 9-15 Uhr.</p>
<p>Sie soll zwei Fragen bearbeiten:</p>
<p>Empfang von ca 100 G&#228;sten aus Frankreich, Polen, Brandenburg, studierenden und aus&#252;benden, Sozialarbeitern bzw –p&#228;dagogen, im Oktober. Welche Projekte, Ans&#228;tze, Netzwerke in der Region wollen wir zeigen? &#220;ber welche Themen wollen wir Austausch suchen und anbieten?</p>
<p>Botschaft aus der Uckermark in das Land Brandenburg und nach Europa: die Uckermark ist ein Beispiel f&#252;r viele Regionen in Europa, die vor gleichen Herausforderungen stehen: welche Anforderungen an Armutsbek&#228;mpfung?</p>
<p>Die Projektteilnehmer werden von ihren bisherigen Erfahrungen berichten. F&#252;r den Impuls konnten wir einen Mann der Praxis gewinnen im doppelten Sinn. Dr. Klaus Burghard war 27 Jahre lang niedergelassenener Arzt in Berlin-Wedding. Er ist stellvertretender Bundesarzt des DRK. „Auf die St&#228;rken der Menschen setzen“ ist sein Motto aus medizinischer wie aus sozialp&#228;dagogischer Sicht. Es regt zur Innovation an.</p>
<p>Wir erwarten auch die Beteiligung von Vertretern von Projekten der Armutsbek&#228;mpfung aus anderen Landkreisen in Brandenburg. Wir d&#252;rfen noch darauf hinweisen, dass das gesamte Projekt unter der Schirmherrschaft des Ministerpr&#228;sidenten des Landes Brandenburg steht.</p>
<p>Im Namen der Initiatoren freue ich mich auf Ihre Mitarbeit<br />
Mascha Join-Lambert<br />
Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Haus Neudorf e.V.</p>
<p><a href="http://hausneudorf.de/wp-content/uploads/2010/06/Tagesordnung.pdf">Download Tagesordnung 80 KB</a></p>
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		<title>Gift und Geist</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 07:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#214;l l&#228;uft und l&#228;uft und l&#228;uft. Worte und Zahlen &#252;berholen sich, schillern, laufen und laufen. Um die Wette zerst&#246;rt man die physische Substanz unserer Erde und die Substanz des Vertrauens unter ihren Bewohnern. Welches &#220;bel wirkt verheerender? Wir aber wollen leben! Unter den Br&#252;cken von Manila trotzen Familien dem Wasser und der Bodenspekulation ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#214;l l&#228;uft und l&#228;uft und l&#228;uft. Worte und Zahlen &#252;berholen sich, schillern, laufen und laufen.</p>
<p>Um die Wette zerst&#246;rt man die physische Substanz unserer Erde und die Substanz des Vertrauens unter ihren Bewohnern. Welches &#220;bel wirkt verheerender?</p>
<p>Wir aber wollen leben!</p>
<p>Unter den Br&#252;cken von Manila trotzen Familien dem Wasser und der Bodenspekulation ein Leben ab in gegenseitiger Hilfe; die Haitianer wie so Viele anderswo ertrotzen sich das Recht auf Zeit: Zeit zu trauern,<br />
Zeit, sich untereinander zu organisieren.</p>
<p>Ist das der Instinkt des &#220;berlebens – oder „weht der Geist“, wie man sagt, unter den Menschen?</p>
<p>Dieser Tage, in Erinnerung an das Kriegsende, erz&#228;hlte ein belgische Frau, da&#223; ein deutscher Soldat ihr als Kind Bonbons angeboten hatte. Da sie ablehnte, habe er sie fast angefleht und auf seine eigenen Kinder verwiesen.  Aber f&#252;r sie war er Besatzungsmacht, nat&#252;rlich. Jedoch vergass sie die Episode nicht und engagierte sich sp&#228;ter in einem Vers&#246;hnungswerk.</p>
<p>Das Gift der Macht, der L&#252;ge, des Zweifels &#8211; es l&#228;uft, l&#228;uft, und l&#228;uft. Aber die Lebenswut der Menschen n&#228;hrt sich auch vom Verlangen nach Menschlichkeit. Es entdeckt sich manchmal als Hoffnung. Aus den Tiefen  sch&#246;pft es Vertrauen. Dieses quillt auch, und quillt und quillt.</p>
<p>Daran erkennen wir Menschen uns gegenseitig. Darin sprechen wir die gleiche Sprache.</p>
<p>Frohe Pfingstzeit w&#252;nscht</p>
<p>Mascha Join-Lambert</p>
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